Draußen spielen ist für Kinder viel mehr als nur ein Ventil. Es hat nachweislich positive Auswirkungen auf ihre körperliche Gesundheit, ihre mentale Stärke und ihre soziale Entwicklung. Dennoch spielen immer weniger Kinder draußen, und das hat Folgen. In diesem Artikel erfahren Sie genau, was Spielen im Freien für die Gesundheit von Kindern bedeutet, wie viel Bewegung sie brauchen und wie Sie als Gemeinde oder Freizeitpark die richtige Umgebung schaffen können, um Kinder zu mehr Bewegung zu animieren.
Welche Auswirkungen hat das Spielen im Freien auf die körperliche Gesundheit von Kindern?
Spielen im Freien stärkt Muskeln und Knochen, fördert die motorische Entwicklung und trägt zu einem gesunden Gewicht bei. Kinder, die regelmäßig draußen spielen, entwickeln ein besseres Gleichgewicht, eine bessere Koordination und eine höhere Fitness als Kinder, die sich hauptsächlich drinnen aufhalten. Zudem regt Tageslicht die Vitamin-D-Produktion an, was zu starken Knochen und einem gut funktionierenden Immunsystem beiträgt.
Sich draußen frei zu bewegen, unterscheidet sich vom strukturierten Sporttraining in der Halle. Kinder rennen, klettern, springen und bremsen spontan, wodurch ihr ganzer Körper auf natürliche Weise trainiert wird. Sie lernen buchstäblich zu fallen und wieder aufzustehen, was ihre Koordination und Beweglichkeit stärkt. Diese Art von ungeplanter Bewegung lässt sich durch eine einstündige Sportstunde pro Woche nur schwer ersetzen.
Langes Verweilen in geschlossenen Räumen und die Nutzung von Bildschirmen erhöhen das Risiko für Übergewicht, Haltungsschäden und eine verminderte Lungenkapazität. Spielen im Freien wirkt diesen Risiken täglich entgegen, vorausgesetzt, Kinder haben die Möglichkeit dazu.
Wie viel Bewegung im Freien brauchen Kinder pro Tag?
Kinder zwischen 4 und 12 Jahren benötigen täglich mindestens 60 Minuten mäßige bis intensive körperliche Aktivität. Dies ist die Empfehlung des RIVM und des Gesundheitsrats. Für Kinder bis 4 Jahre gilt: Bewegen Sie sich tagsüber so viel wie möglich, am besten im Freien. Spielen im Freien zählt voll, solange es aktiv ist.
Diese 60 Minuten müssen nicht am Stück absolviert werden. Eine halbe Stunde morgens auf dem Schulhof und eine halbe Stunde nachmittags auf einem Spielplatz in der Nähe zählen genauso gut. Wichtig ist, dass die Bewegung regelmäßig stattfindet und den Kindern Spaß macht. Kinder halten länger durch, wenn sich Bewegung wie Spielen anfühlt, als wenn sie sich wie eine Pflicht anfühlt.
Tatsächlich erreichen viele Kinder diese 60 Minuten nicht. Besonders in städtischen Gebieten, wo es an sicheren und anregenden Spielplätzen im Freien mangelt, verbringen Kinder viel Zeit vor Bildschirmen. Daher ist die Qualität von Spielmöglichkeiten im Freien umso wichtiger.
Welche positiven Auswirkungen hat das Spielen im Freien auf die geistige Entwicklung von Kindern?
Spielen im Freien reduziert Stress, verbessert die Konzentration und stärkt das Selbstvertrauen von Kindern. Der Kontakt mit der Natur, die frische Luft und das freie Spiel beruhigen das Nervensystem und fördern die mentale Widerstandsfähigkeit. Kinder, die regelmäßig draußen spielen, zeigen weniger Anzeichen von Angst und Reizbarkeit.
Freies Spielen im Freien gibt Kindern die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, Risiken einzuschätzen und gemeinsam mit anderen Probleme zu lösen. Dies sind soziale und emotionale Kompetenzen, die man nicht vor einem Bildschirm erlernt. Ein Kind, das lernt, Fahrrad zu fahren oder ein Hindernis auf dem Spielplatz zu überwinden, stärkt zudem sein Selbstvertrauen.
Die Forschung zum Thema Natur und Wohlbefinden zeigt immer wieder, dass grüne und aktive Außenbereiche zu besserer Stimmung und weniger Konzentrationsproblemen beitragen. Für Kinder mit ADHS oder erhöhter sensorischer Empfindlichkeit kann das Spielen im Freien sogar eine spürbar beruhigende Wirkung haben.
Warum spielen immer weniger Kinder draußen?
Kinder spielen aufgrund verschiedener Faktoren weniger draußen: mehr Bildschirmzeit, weniger sichere Spielplätze in der unmittelbaren Umgebung, voller Terminkalender und Eltern, die sich Sorgen um Verkehr oder die Sicherheit im Freien machen. Hinzu kommt, dass viele herkömmliche Spielplätze einfach nicht herausfordernd genug sind, um Kinder lange zu beschäftigen.
Bildschirme bieten sofortige Belohnung, soziale Kontakte und Reize auf Abruf. Ein Spielplatz mit Schaukel und Rutsche kann da kaum mithalten. Kinder suchen Herausforderungen, Fortschritte und das Gefühl, etwas zu lernen oder sich zu verbessern. Bietet ihnen der Spielplatz im Freien dies nicht, wählen sie eine Alternative.
Zudem spielt die Urbanisierung eine Rolle. In dicht besiedelten Gebieten ist der Platz knapp, was bedeutet, dass Spielplätze kleiner sind und weniger Abwechslung bieten. Kommunen stehen vor der Herausforderung, trotz begrenzter Flächen attraktive Spielmöglichkeiten im Freien für eine breite Altersgruppe zu schaffen.
Welche Spielplätze im Freien regen Kinder am meisten zu Bewegung an?
Spielplätze im Freien, die Kinder optimal zu Bewegung anregen, sind herausfordernd, abwechslungsreich gestaltet und für verschiedene Altersgruppen und Entwicklungsstufen geeignet. Denken Sie an Spielplätze, an denen Kinder sich verbessern, neue Fähigkeiten erlernen und mit anderen spielen können. Abwechslung und das Gefühl, Fortschritte zu machen, sind die stärksten Motivatoren für aktives Spielen im Freien.
Traditionelle Spielplätze ziehen vor allem Kleinkinder an. Skateparks locken eine bestimmte Zielgruppe an. Anlagen hingegen, die mit den Nutzern mitwachsen – vom Kleinkind, das Fahrradfahren lernt, bis zum Teenager, der Tricks übt – halten eine breitere Gruppe aktiv. Genau dort ist der richtige Ort dafür. Inklusive Spielplätze für alle Altersgruppen es ist anders gemacht.
Bewegung, die sich wie Spiel und Wettkampf anfühlt und bei der Kinder sich mit sich selbst und nicht mit anderen vergleichen können, ist am effektivsten. Das erklärt, warum Einrichtungen mit einer klaren Lernherausforderung, wie beispielsweise eine Pumptrack-Anlage, Kinder immer wieder anziehen.
Möchten Sie wissen, was in der Praxis möglich ist? Sehen Sie sich unsere abgeschlossenen Projekte an für konkrete Beispiele dafür, wie Kommunen und Freizeitparks das Spielen im Freien attraktiver gestaltet haben.
Wie wählt man eine Außenspielanlage aus, die alle Altersgruppen anspricht?
Ein Outdoor-Spielplatz für alle Altersgruppen muss sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sein. Wählen Sie eine Anlage, die keine spezielle Ausrüstung oder Vorkenntnisse erfordert, aber stets Weiterentwicklungsmöglichkeiten bietet. Zugänglichkeit und Fortschritt sind die beiden wichtigsten Merkmale.
Beachten Sie bei Ihrer Auswahl die folgenden Punkte:
- Altersspanne: Ist die Einrichtung sicher und unterhaltsam für Kleinkinder, Teenager und Erwachsene?
- Barrierefreiheit: Können es auch Kinder oder Nutzer mit Behinderungen verwenden?
- Wartung: Welche langfristigen Kosten entstehen und wie lange gilt die Regelung?
- Zertifizierung: Entspricht die Anlage den WAS-Vorschriften und der NEN-EN 14974?
- Raumnutzung: Wie viele Benutzer können gleichzeitig im verfügbaren Speicherplatz aktiv sein?
Eine Anlage, die in all diesen Punkten gut abschneidet, bietet Kommunen und Freizeitparks den größten Nutzen für ihre Investition. Nicht nur im Hinblick auf die Nutzung, sondern auch hinsichtlich der Akzeptanz bei Anwohnern und Gästen.
Wie Velosolutions dazu beiträgt, dass sich mehr Kinder im Freien bewegen.
Wir von Velosolutions planen und bauen Asphalt-Pumptracks, die genau das leisten, was ein guter Outdoor-Spielplatz leisten sollte: Herausforderungen schaffen, Menschen zusammenbringen und zur Bewegung anregen – für alle Altersgruppen. Vom Kleinkind auf dem Laufrad bis zum Erwachsenen auf dem BMX: Unsere Pumptracks sind für alle Altersgruppen und alle Radtypen geeignet.
- Maßgefertigt für Ihren Standort, den verfügbaren Platz und die Zielgruppe
- Vollständig zertifiziert gemäß WAS-Gesetzgebung und NEN-EN 14974, mit 5 Jahren Garantie
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