Die Kommunen entscheiden sich zunehmend für multifunktionale Außenspielbereiche Denn sie erreichen mit einer einzigen Investition ein breites Publikum. Man denke an spielende Kinder im Freien, Teenager, die Kunststücke üben, und Eltern, die zusehen oder mitmachen. Solche Orte fördern körperliche Aktivität, stärken den sozialen Zusammenhalt in der Nachbarschaft und sind ganzjährig nutzbar. In diesem Artikel erklären wir genau, was multifunktionale Außenspielplätze sind, warum Kommunen so begeistert davon sind und was dazugehört.
Was genau sind multifunktionale Außenspielbereiche?
Multifunktionale Außenspielplätze sind öffentliche Räume, die verschiedenen Aktivitäten und Zielgruppen gleichzeitig dienen. Sie vereinen Spielen, Sport und Begegnungen an einem Ort, sodass Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen davon profitieren. Man denke beispielsweise an eine Kombination aus Spielgeräten, einem Skatepark, einer Pumptrack-Anlage oder einer Strecke zum Radfahren und Rollerfahren.
Der größte Unterschied zu einem herkömmlichen Spielplatz liegt in der breiteren Zielgruppe. Klassische Spielgeräte sprechen vor allem Kinder bis etwa zwölf Jahre an. Ein multifunktionaler Außenspielbereich lockt hingegen auch Jugendliche und Erwachsene an und macht den Ort dadurch lebendiger und sicherer. So wird das Spielen im Freien nicht zu einer Aktivität, die man „zu alt wird“, sondern zu etwas, das zu jeder Lebensphase passt.
Warum investieren Kommunen in Spielplätze im Freien?
Kommunen investieren in Spielplätze im Freien, weil diese direkt zur öffentlichen Gesundheit, zum sozialen Zusammenhalt und zur Lebensqualität in den Wohngebieten beitragen. Mehr Bewegung im Freien reduziert langfristig gesundheitliche Beschwerden und bietet Kindern und Jugendlichen einen positiven Ort zum Verweilen. Dies wirkt zudem Belästigungen im öffentlichen Raum vorbeugend entgegen.
Darüber hinaus sind Außenspielplätze im Verhältnis zu den Nutzerzahlen relativ kosteneffektiv. Ein gut gestalteter Spielplatz kann jährlich Tausende von Anwohnern bedienen. Kommunen betrachten dies zunehmend als sinnvolle Investition und nicht als Kostenfaktor.
Sozialer und gesellschaftlicher Mehrwert
Neben den gesundheitlichen Vorteilen bieten Spielplätze im Freien auch Möglichkeiten zur sozialen Interaktion. Kinder unterschiedlicher Herkunft spielen zusammen, Eltern kommen ins Gespräch, und Jugendliche finden einen Ort, an dem sie willkommen sind. Dies trägt zu einem Viertel bei, in dem sich die Menschen zu Hause fühlen. Für Kommunen, die sich für Inklusion und sozialen Zusammenhalt einsetzen, ist dies ein wichtiges Argument.
Welche Anforderungen stellen die Kommunen an Spielplatzgeräte und Spielflächen?
Die Kommunen legen die rechtlichen und praktischen Anforderungen für Spielplatzgeräte und Spielflächen fest. In den Niederlanden gilt Folgendes: Gesetz über Vergnügungs- und Spielplatzgeräte (WAS)Diese Norm schreibt vor, dass Spielplatzgeräte sicher sein und der Norm NEN-EN 14974 entsprechen müssen. Das bedeutet, dass Materialien, Konstruktion und Instandhaltung bestimmte Standards erfüllen müssen.
Neben den gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen Kommunen auch Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Wartungsfreundlichkeit. Ein Spielplatz, der nach zwei Jahren abgenutzt ist oder viele Beschwerden hervorruft, ist keine gute Investition. Daher fordern Kommunen zunehmend ein Komplettpaket: von der Planung und dem Bau bis hin zur jährlichen Inspektion und Instandhaltung.
Was macht eine Pumptrack-Anlage für alle Altersgruppen geeignet?
Ein Pumptrack ist für alle Altersgruppen geeignet, da keine Mindestgeschwindigkeit oder -kraft erforderlich ist. Man fährt die Hügel und Kurven durch Gewichtsverlagerung, nicht durch Treten. Dadurch ist er sowohl für Kleinkinder auf Laufrädern als auch für Erwachsene auf BMX- oder Mountainbikes geeignet. Selbst Rollstuhlfahrer und Scooterfahrer können ihn nutzen.
Die Strecke hat keinen schwer erreichbaren Start- oder Endpunkt, keine Hindernisse und keine Bremsschwellen. Man steigt einfach auf und fährt los. Anfänger fahren in einem gleichmäßigen Tempo, während fortgeschrittene Fahrer Geschwindigkeit aufbauen und Tricks lernen. Das macht die Strecke zu einem idealen Ort zum Fahren. Permanente Asphalt-Pumptrack Das Besondere daran: Jeder kann es gleichzeitig benutzen, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Möchten Sie sehen, wie das in der Praxis aussieht? Sehen Sie sich unsere abgeschlossenen Projekte an für einen guten Überblick über die Möglichkeiten in Ihrer Gemeinde.
Wie läuft der Bauprozess einer Pumptrack-Anlage für Kommunen ab?
Der Bau einer Pumptrack-Anlage für Kommunen erfolgt in mehreren klar definierten Schritten: von der ersten Beratung und Standortanalyse über die Planung und den Bau bis hin zur Fertigstellung mit Zertifizierung. Der gesamte Prozess dauert im Durchschnitt mehrere Monate, abhängig vom Standort, der Größe der Anlage und den kommunalen Vorgaben.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der einzelnen Schritte:
- Interview: Wünsche, Zielgruppe und Standort werden besprochen.
- Standortbewertung: Der Untergrund, der Raum und die Umgebung werden analysiert.
- Design: Auf Basis des verfügbaren Platzes wird ein individuelles Design erstellt.
- Genehmigung und Zulassung: Die Gemeinde befolgt die notwendigen Verfahren.
- Konstruktion: Die Pumptrack-Anlage wird aus Asphalt gebaut.
- Lieferung und Zertifizierung: Die Schiene wird mit einem Zertifikat gemäß NEN-EN 14974 geliefert.
Eine gute Kommunikation während des gesamten Prozesses ist wichtig, insbesondere für Kommunen, die mehrere Akteure wie Bürgerinitiativen, Schulen oder Sportvereine einbeziehen müssen. Je früher diese Einbindung erfolgt, desto größer ist die Unterstützung für den neuen Spielplatz.
Wie pflegt man eine permanente Asphalt-Pumptrack-Anlage?
Die Instandhaltung einer permanenten Asphalt-Pumptrack-Anlage erfolgt durch jährliche Inspektion und regelmäßige Oberflächenreparaturen. Asphalt ist zwar ein widerstandsfähiges Material, doch intensive Nutzung und Witterungseinflüsse können zu kleinen Rissen oder Abnutzungsspuren führen. Durch deren rechtzeitige Reparatur bleibt die Anlage über Jahre hinweg sicher und ansprechend.
Dies betrifft insbesondere folgende Wartungsarbeiten:
- Jährliche Sicht- und technische Inspektion
- Ausbessern von Rissen oder Beschädigungen im Asphalt
- Überprüfung der Markierungen und etwaiger Linien
- Die Rennstrecke und die unmittelbare Umgebung sauber halten
Im Vergleich zu Spielplatzgeräten aus Holz oder Kunststoff benötigt eine Pumptrack-Anlage aus Asphalt relativ wenig Wartung. Es gibt keine losen Teile, die rosten, brechen oder sich lösen können. Das macht sie zu einer praktischen Wahl für Kommunen, die in einen nachhaltigen und wartungsarmen Außenspielbereich investieren möchten.
Wie Velosolutions Kommunen bei der Realisierung eines Pumptracks unterstützt
Velosolutions begleitet Kommunen von der ersten Idee bis zur jährlichen Inspektion. Wir bieten das Komplettpaket: Planung, Bau, Zertifizierung und Instandhaltung. Das spart Kommunen viel Zeit und Aufwand, denn Sie haben einen einzigen Ansprechpartner, der den gesamten Prozess kennt.
Was wir anbieten:
- Individuelles Design, zugeschnitten auf Standort und Zielgruppe
- Bau von permanenten Asphalt-Pumptracks gemäß WAS und NEN-EN 14974
- Lieferung inklusive Zertifikat
- Jährliche Wartungsarbeiten, um den Platz in Top-Zustand zu halten
- Erfahrung mit mehr als 500 Pumptracks weltweit
Wir arbeiten mit Kommunen zusammen, die an die positive Wirkung von Spielen im Freien und körperlicher Aktivität für alle glauben. Lesen Sie mehr über uns Entdecken Sie, wie wir seit über zehn Jahren an besseren Außenspielplätzen arbeiten. Möchten Sie wissen, was in Ihrer Gemeinde möglich ist? Fordern Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch an und wir denken gerne mit Ihnen mit.



